Ungenutztes Potenzial im Übermaß: Sportstadt Berlin

16.3.20

Berlin, der Frühling kommt! Und mit ihm beginnt die Sportsaison. So vielfältig wie Berlins Stile, Geschmäcker, Kulturen und Denkweisen, sind auch die Sportangebote in der Hauptstadt. Wir sind mit Herta, Union, den Füchsen, Alba und den Eisbären im Profisport bestens aufgestellt, aber gerade im Breitensport hat diese Stadt ungeahnte und bislang ungenutzte Potenziale. Wie wir den Sport in Berlin fördern und ihn zu einem Vehikel für ein gelungenes Miteinander machen. 

Die Stadt wächst und mit ihr auch die Nachfrage nach Sportangeboten im Verein, was gerade in den Frühlingsmonaten Sportstätten an ihre Kapazitätsgrenzen bringt. Sport ist mittlerweile auch ein fester Bestandteil von Ganztagsangeboten vieler Schulen, sodass ein Großteil der öffentlichen Sportflächen den Vereinen aufgrund der Belegung durch Ganztagsschulen werktags tagsüber nicht zur Verfügung steht. Das ist ein echtes Problem, denn Sport ist wichtig für unsere Gesellschaft. Abgesehen vom Spaßfaktor bringt er Menschen zusammen, integriert und fördert die Gesundheit. Der Zugang dazu sollte allen ermöglicht sein. Wir wollen erreichen, dass öffentliche Sportanlagen ebenso wie vereinseigene Gebäude saniert und modernisiert werden können. Dazu gehört, dass wir mehr Kapazitäten schaffen – ergo bauen erleichtern und mehr bauen, um allen die Teilhabe am sportlichen Leben zu ermöglichen.

Auch beim Thema Schwimmbäder stehen Berlin und Deutschland schlecht da. Viele Bäder sind in einem schlechten Zustand und stammen teilweise noch aus den 1960ern und 70ern. Allein in Berlin ist mit einem Sanierungsstau in Höhe von 170 Millionen Euro zu rechnen. Sogar bei Neubauten gibt es Probleme. So zum Beispiel bei der neuen Halle des Stadtbades Charlottenburg. Diese wurde aufgrund massiver Korrosionsschäden geschlossen: der Bereich zwischen Dach und Unterdecke zerfiel förmlich vor Rost und die Halle wurde aus Angst vor Deckeneinsturz geschlossen. Dabei sind Schwimmbäder doch familienfreundliche Infrastruktur und absolut notwendig, um z.B. Kindern das Schwimmen beizubringen, damit sie nicht ertrinken, wenn sie in den See fallen und ihnen Schwimmsport zu ermöglichen. Bauen wir die Anlagen aus, sanieren wir und beschleunigen wir vor allem die Planung und damit die zügige Realisierung von Bauvorhaben. 

Damit der Sport auch für alle Menschen gewährleistet werden kann, stehen wir Liberalen auch hinter dem vom Deutsche Behindertensportverband (DBS) geforderten goldenen Plan "Barrierefreie Sportstätten". Denn oftmals führen unüberwindbare Hürden zu konkreten Einschränkungen behinderter Menschen. Barrierefreies und wohnortnahes Sporttreiben ist unser aller Ziel. Dazu bedarf es einer ganzheitlichen Strategie, welche in den Plan einfließt und die Bedürfnisse von Menschen mit Behinderung berücksichtigt.

Sport für alle, das ist unser Ziel Berlin - sowie deutschlandweit. Egal welche Herkunft, Kultur oder Religion: Sport kann zusammenbringen, Antrieb geben oder einfach nur Spaß machen. Das macht uns stark, also machen wir uns dafür stark!




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